Heilpädagogik

Wann gehen Sie den nächsten Schritt?

Heilpädagoginnen und Heilpädagogen haben viele Rollen — Fachkraft, Teamplayer, Berater, Netzwerker, Vermittler, Anleiter und Navigator im Sozialbereich. Besonders mit Inkrafttreten des BTHG werden Fachkräfte, die Teilhabe-, Hilfe-und Gesamtplanprozesse bei den Rehabilitationsträgern koordinieren und gestalten, dringend gesucht. Als Heilpädagogin oder Heilpädagoge halten Sie die Fäden in der Hand und koordinieren eine bedarfsgerechte und individuelle Unterstützung der Klienten. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit Ihren Teamkolleginnen und -kollegen und anderen beteiligten Personen und Institutionen. Hierfür braucht es Teamgeist, Organisations- und Kommunikationstalent.

Die Ausbildung zur staatlich anerkannten Heilpädagogin und zum staatlich anerkannten Heilpädagogen richtet sich an Menschen, die bereits eine grundständige pädagogische Ausbildung (Erzieherin/Erzieher, Jugend- und Heimerzieherin/Jugend- und Heimerzieher, Heilerziehungspflegerin/ Heilerziehungspfleger) erfolgreich abgeschlossen haben und mindestens ein Jahr in einem entsprechenden Berufsfeld tätig waren.

 

Nächster Termin

01.10.2021


Praxisintegrierte Weiterbildung

Fachschule für Sozialwesen, Fachrichtung Heilpädagogik

    Struktur der Weiterbildung 

    • 3 Jahre mit insgesamt 1800 UE
    • Präsenzunterricht alle zwei Wochen, jeweils zwei Tage/Woche
    • 1-2 Blockwochen pro Ausbildungsjahr
    • Online-Unterricht über Microsoft Teams (Abendtermine)
    • Transformatives Lernen (Fallarbeit, Konzeptentwicklung, Supervision, Hospitation, Praxisbesuche

    Abschluss

    Mit Bestehen der Abschlussprüfung erlangen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Abschluss als staatlich anerkannte Heilpädagogin oder als staatlich anerkannter Heilpädagoge 

    Fördermöglichkeiten

    Die Ausbildung ist nach AZAV zertifiziert  und kann nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz gefördert werden.


    Inhalte

    Ziel der Ausbildung ist eine Vertiefung und Erweiterung der vorhandenen beruflichen Kompetenzen. Heilpädagoginnen und Heilpädagogen sollen in der Lage sein, Menschen aller Altersgruppen in besonderen Lebenslagen unterstützen und begleiten zu können. Sie sollen selbstständig und verantwortlich passende, wissenschaftlich begründete Handlungskonzepte entwickeln und umsetzen. Dazu ist es erforderlich, auch die jeweiligen gesellschaftlichen Bedingungen zu reflektieren, um in komplexen Situationen handeln zu können. Insbesondere die Initiierung und Umsetzung von Inklusionsprozessen in den verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen gehört zu den Aufgaben von Heilpädagoginnen und Heilpädagogen.

    Die Weiterentwicklung fachlicher und persönlicher Kompetenzen steht im Mittelpunkt der Ausbildung. Durch die Vermittlung von Wissen und Fertigkeiten, sowie von Sozialkompetenz und Selbstständigkeit soll berufliche Handlungskompetenz erreicht werden. Dazu gehört auch der ständige Transfer von der Theorie in die Praxis und umgekehrt.

    Zu den Aufgaben von Heilpädagoginnen und Heilpädagogen gehören neben fachlichen Leitungsfunktionen auch die Entwicklung und Planung neuer Konzepte, sowie die Arbeit in und mit multiprofessionellen Teams und die Anleitung und Begleitung der verschiedenen Fördermaßnahmen für Menschen mit Unterstützungsbedarf.

    Die Ausbildungsinhalte werden unter Einbeziehung des anthroposophisch orientierten Menschenverständnisses vermittelt. Die um die anthroposophische Menschenkunde erweiterte Sicht auf Menschen mit verschiedenen Entwicklungshemmnissen ermöglicht eine umfassendere Sicht auf Störungen und Unterstützungsmöglichkeiten der Entwicklung des Individuums, und verdeutlicht die Notwendigkeit der eigenen persönlichen Weiterentwicklung der Heilpädagogin/des Heilpädagogen.

    • Modul 1
    • Modul 2
    • Modul 3
    • Modul 4
    • Modul 5
    • Modul 6
    • Modul 7
    • Modul 8

    Nähere Information
    zum Download


    Zugangsvoraussetzungen

    • Eine abgeschlossene Berufsausbildung als staatlich anerkannte Erzieherin/staatlich anerkannter Erzieher, Jugend- und Heimerzieherin/Jugend- und Heimerzieher oder Heilerziehungspflegerin/Heilerziehungspfleger (In Ausnahmefällen kann die Schulaufsichtsbehörde der Zulassung von Personen mit gleichwertigem fachverwandtem Berufsabschlüssen zustimmen).
    • Eine mindestens einjährige hauptberufliche praktische Tätigkeit in sozial- und heilpädagogischen Arbeitsfeldern nach Erteilung der Berufserlaubnis.

    Kontakt

    Zögern Sie nicht uns zu kontaktieren

    Gerne klären wir weitere Fragen zur Ausbildung und zum Aufnahmeverfahren. Füllen Sie das unten stehende Kontaktformular aus. Wir werden uns schnellstmöglichst bei Ihnen melden.

    Mit Abschicken des Formulars stimmen Sie unseren Bedingungen zum Datenschutz zu und bestätigen, diese gelesen zu haben.